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Elektrische Badheizkörper brauchen mehr als nur Wasser. Diese Thermoflüssigkeit auf Bio Glykol Basis verbessert die Wärmeleitfähigkeit, schützt das System vor Korrosion und Kalkablagerungen und bietet gleichzeitig einen zuverlässigen Frostschutz. Besonders in Räumen, die nicht durchgehend beheizt werden, wie Gäste WCs, Ferienwohnungen oder Gartenhäuser, verhindert das Glykol ein Einfrieren des Heizkörpers.
Reines Leitungswasser enthält Mineralien und Kalk, die sich mit der Zeit im Heizkörper und am Heizstab ablagern. Das führt zu Leistungsverlust, Korrosion und im schlimmsten Fall zu Defekten. Die Thermoflüssigkeit enthält Antikorrosionsmittel und verbessert das Durchströmverhalten im Heizkörper, sodass die Wärme gleichmäßiger und effizienter verteilt wird.
Die Selbstbefüllung ist unkompliziert und in wenigen Schritten erledigt. Wichtig ist, dass der Heizstab während der Befüllung nicht eingeschaltet wird.
Schritt 1: Vorbereiten
Alle Anschlussöffnungen des Heizkörpers mit Blindstopfen verschließen. Die Öffnung, in die später der Heizstab eingesetzt wird, bleibt frei. Diese dient als Einfüllöffnung. An der Oberseite das Entlüftungsventil einsetzen.
Schritt 2: Mischen
Die Thermoflüssigkeit und Wasser (idealerweise entmineralisiertes Wasser) in einer Schüssel zusammengeben und gründlich mischen. Das empfohlene Mischverhältnis beträgt 1 Teil Glykol zu 4 Teilen Wasser.
Schritt 3: Einfüllen
Die Mischung langsam durch die Einfüllöffnung in den Heizkörper gießen. Dabei den Heizkörper leicht schräg halten und zwischendurch sanft bewegen, damit eingeschlossene Luftblasen entweichen können. Den Heizkörper nahezu vollständig befüllen, aber etwas Platz lassen, da sich die Flüssigkeit bei Erwärmung ausdehnt.
Schritt 4: Heizstab einsetzen
Den elektrischen Heizstab in die Einfüllöffnung einschrauben und fest verschrauben, damit keine Flüssigkeit austritt.
Schritt 5: Entlüften
Den Heizkörper an der Wand montieren und auf höchster Stufe einschalten. Den Heizkörper einige Stunden laufen lassen, damit die restliche Luft über das Entlüftungsventil entweichen kann. Nach einigen Betriebszyklen das Entlüftungsventil kurz öffnen, um sicherzustellen, dass keine Luft mehr im System ist.
Die benötigte Menge richtet sich nach der Größe des Heizkörpers. Als Richtwert gilt:
Der Rest des Heizkörpers wird mit Wasser aufgefüllt, bis er nahezu komplett gefüllt ist.
Den Heizstab niemals einschalten, solange der Heizkörper nicht befüllt ist. Ein trockener Heizstab überhitzt sofort und kann irreparabel beschädigt werden. Außerdem sollte Leitungswasser möglichst durch entmineralisiertes Wasser ersetzt werden, um Kalkablagerungen zu vermeiden. Zu viel Flüssigkeit ist ebenso problematisch wie zu wenig: Überfüllung kann bei Erwärmung zu Überdruck und Leckagen führen.
Lieferumfang:
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